Erdgas entsteht durch thermische Zersetzung (Inkohlung) bzw. durch mikrobiologischen Abbau von organischer Substanz unterhalb der Erdoberfläche.

Das entstehende Gas kann durch das poröse Gestein diffundieren.

Wenn das Gas sich unter einer undurchlässigen Gesteinsschicht ansammelt, bildet sich eine Gasblase. Die Lagerstätten, in denen sich das Gas in Gasblasen sammelt, sind konventionelle Lagerstätten. Nach Anbohren der Gasblase kann das Gas entweichen und gefördert werden. 

Wenn das Gas in Gesteinsporen eingeschlossen und festgehalten wird, kann es nicht durch das Gestein diffundieren und sich sammeln, sondern bleibt fein verteilt in den Gesteinsporen eingeschlossen.  Die Lagerstätten, in denen das Gas fein verteilt in Gesteinsporen fixiert ist, sind unkonventionelle Lagerstätten. Das Gas kann aus dem Gestein herausgeholt und gefördert werden, wenn zuvor das Gestein mit Wasser unter hohem Druck aufgebrochen wurde, sodass das Gas aus den Poren austreten und durch die unter dem Druck entstandenen feinen Risse ausströmen kann. Der Prozess des Herauslösens des Gases unter hohem Druck wird als Fracking bezeichnet. Die Gasförderung unter Anwendung der Frackingmethode wird auch als unkonventionelle Gasförderung bezeichnet.

Quelle:

Der Geologische Dienst - Landesbetrieb - informiert: Unkonventionelle Erdgasvorkommen in Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassung in Stichworten siehe Anlage 1

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